Mein letzter Tag…

Heute war mein letzter Tag in der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien.
Irgendwie war es ziemlich komisch, nach acht langen und vor allem schönen Wochen ein letztes mal zur Arbeit zu gehen, ein letztes mal meine tollen Kollegen zu sehen.
Der Gedanke, nach ganzen zwei Monaten zurück nach Berlin zu fliegen ist seltsam befremdlich. Ich sehe die Sache mit einem lächelden und mit einem weinenden Auge. Natürlich freue ich mich, meine Familie und meine Freunde wiederzusehen – andererseits war die Arbeit hier toll, ich hab mich mit allen super verstanden, die Stadt ist einfach wunderbar und Nadines Gesellschaft war super angenehm.
Heute haben wir noch ein wenig gefeiert, ein Schluck Perlwein zu uns genommen und ich habe mein Praktikumszeugnis erhalten.
Zwar war es ein trauriger Abschied – aber kein tränenreicher. Schließlich sehe ich meine „Kollegen“ bestimmt irgendwann wieder;)

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Bäumchen wechsel dich!

Nadine und ich tauschen unsere Bibliotheken für einen Tag.

Obwohl, eigentlich nicht wirklich tauschen, Nadine war heute bei mir und ich gestern bei ihr.
Dienstag morgen also musste ich eine stunde früher raus als sonst… Nadine kann sich glücklich schätzen, ich bin kein Morgenmuffel… eher eine Morgenlabertasche. In der Bibliothek der bildenden Künste aufgeschlagen, wurde ich durch die alten, muffigen, dunklen Räume geführt… (Anm. d. Red.: die Räume sind nicht muffig, aber das passt so gut zu den
anderen Wörtern). Anschließend wollte mir Nadine ihre Inventarisierungskünste zeigen. Nun ja. Buch Nummer eins brachte Probleme mit sich, da keine Bestellung hinterlegt war… und auch sonst so einiges nicht ganz passte. Dachten wir uns also: gut, dann nehmen wir das Zweite. HAHA. Falsche Auflage. Halb am Verzweifeln, kam uns Ingrid zur Hilfe und regelte die Sachen. Ich sag mal so: Vorführeffekt.
Heute war Nadine dann in der wunderbaren, blau-orangen-wandigen Biibliothek der Medizinischen Universität Wien. Und der Teppich…auch Orange!!! Mit Flecken drin versteht sich.
Wie schön. Ich konnte ihr mein super duper mega spannendes Projekt zeigen und ließ sie natürlich meine Arbeit machen. Wie sich das gehört: Praktkanten von vorne bis hinten ausnutzen *hehe*. Und natürlich wollte ich ihr auch alle Ritzen und Ecken der Bibliothek zeigen: immerhin war ‘meine’ Unibibliothek viel größer als ihre. Aber auch mir blieb der Vorführeffekt nicht erspart… Mir bliebe der Schlüssel in der Tür stecken. Peinlich, peinlich.
Später lud ich Nadine in der Abteilung Literaturlieferdienst ab, wo sie dann mit Subito und dem Scannen etc. vertraut gemacht wurde.
Im übrigen war ich mit Nadinchen heute auch das allererste mal in meinem Leben bei Starbucks. =) War lecker. Kann man sich öfter mal gönnen.

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Das Chaoswochenende…

… mit Martin und Robert.

Woche Nummer 5 ist vorbei, Nadine und ich bekamen -mal wieder- Besuch. Gleichgesinnte aus dem Klassenverband.
Freitag Morgen kamen die Herrschaften im wundervollen Wien an. Eigentliche Planung war gewesen, die beiden ruhen sich von der weiten Fahrt erst einmal aus, gehen sich dann ein wenig die Stadt angucken und holen uns dann von der Arbeit ab. Da hätte sich dann gleich die Gelegenheit geboten, unsere Bibliotheken zu besichtigen… Aber was soll man sagen. Martin und Robert haben natürlich verschlafen…
Freitagabend gings dann nur noch nach Grinzing. Nach zwei Flaschen Wein gabs dann einen Yammi-lecker-schlecker Pfirsich-Schnaps mit Blütenhonig. Und einen fröhlich-taumlichen Weg nach hause… inklusive Kettenkarussel-Kopf.

Samstag: Ab in die Stadt. Hofburg, Peterskirche, Stephansdom, Pestsäule, Graben. Schnelldurchlauf für die Jungs. Die haben noch flink Ansichtskarten gekauft und geschrieben… Nadine und ich sind dann mal eben zwanzig Minuten im H&M verschwunden. Muss ja auch mal sein. Und abends dann noch ab zum Würstl-Prater. Nachdem Robert und ich dann nicht mehr wussten wo hinten und vorne ist aufgrund von Extasy [Anm. d. Red.: So heißt ein Karussell auf dem Prater) war es wieder Zeit zu singen: "Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Heute ist nicht alletage, wir kommen wieder, keine Frage!"

Sonntag war dann Prachtwetter. Was uns Vier in den Stadtpark lockte - und ich verdanke diesem Tag meinen ersten Sonnenbrand im Jahre 2008. Hallejula, preiset das Ozonloch, dass uns schon im Frühjahr mit UV-Strahlen á la 10 Stunden Solarium beschert. Amen.
Abends dann ab zum Schnitzelprinzen - Abschiedsessen. Und dann hieß es natürlich: Abschied.

Bye Bye Robert... Bye Bye Martin.

Hier was zum gucken:

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erste Lebenszeichen…

…aus dem schönen Wien. Mit den komischen Wienern.

1. Die Ampeln beginnen in der Grünphase irgendwann zu blinken an – das signalisiert, dass gleich die Gelbphase kommt. Man hat mir gesagt, dass ist so weil die Wiener langsam schalten…
2. Ein J ist kein J sondern ein Je.
3. Die Arbeitsmoral: locker. Angenehm. Freundschaftlich. Frei nach dem Motto: „was heut eben nich ist, versuchen wir eben morgen…“ Betonung auf -versuchen-.
4. Wien ist eine der sichersten Großstädte Europas. Überall Videokameras. Und an U- und S-Bahnstationen kann man dem Überwachsungspersonal auf die Bildschirme glotzen… ich winke immer in die Kameras. Dann freuen die sich auch mal.
5. Großstadt *hüstl*. Nimmste eine U-Bahn, fährst von einem Ende der Stadt zum anderen, dauert ne Dreiviertelstunde. Großstadt – alles klar.
6. S-Bahn ist nicht gleich S-Bahn. Es gibt Regio-S-Bahnen und S-Bahnen… Unterschied: eine ist rot, die andere weiß. AHA!
6. Die Fahrscheinkontrollen sind lustig: denn, du darfst den Bahnsteig nicht ohne gültigen Fahrausweis betreten. Da gibts sone Absperrung. Und wenn sie kontrollieren, stehen sie an der Absperrung. Sehr lustig, wenn Berufsverkehr ist: dann stehen da 6 Leute und versuchen 100 aufzuhalten, um zu kontrollieren…klappt aber nich so ganz. Warum nur?
7. Man darf den Türaufknopf bei Bim und U-Bahn schon drücken, bevor der Wagen hält – wenn er dann steht, gehn die Türn selbstständig auf! WOW!!!
8. Die Wiener und ihr Totenkult… Wahnsinn.
9. Es gibt hier keine „normale“ Milch. Man hat die Wahl zwischen 0,5% Fett Milch, also das Wassergeplärre, oder du kaufst 3,5% Fett Milch. 1,5% gibt es hier kaum – und wenn, dann stehen da nur 7 Päckchen und sind mindestens 10 Cent teurer als die anderen.

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Post ist immer Willkommen…

In den zwei Monaten ( 21.3.08 – 18.5.08 ) würde ich mich sehr über Lebenszeichen jeglicher Art freuen.

Ganz einfach schreiben an:

Carina Büttner
Apartment Top 33
Nattergasse 6
1170 Wien
Österreich

Ansonsten bin ich auch per Mail, SMS, Telefon oder ähnliches erreichbar…

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Die Sonne scheint. Auch wenn für dich nur Regen fällt.

Hallo, Moinsen, Servus und Grüß Gott.

Es nieselt und tröpfelt jenseits des Fensters, die Welt wirkt trostlos und verlassen. Hetzende Menschen, ein Chaos aus Schirmen. Und ich stand mittendrin. Den Kopf erhoben, gen Himmel gerichtet, ohne Schirm und ohne Frust. Warmer Regen perlt über mein Gesicht, die Natur beweist einmal mehr ihre atemberaubende Schönheit. Wenn man sich denn nur darauf einlässt.
Würde ein einziger von diesen gestressten, eilenden, keine-Zeit-habenden Menschen für eine lächerliche Sekunde stehen bleiben, würde auch er erkennen: die Sonne scheint, auch wenn Regen fällt.

Willkommen zu meinem Blog.
Eure Carina

P.S.: Und denkt immer daran: Alles Negative hat irgendwo auch etwas Positives. 
Und andersherum. Hättest du den Fehler heute nicht gemacht, dann sicher ein anderes mal.

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